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Seither führt die Familie den Namen „Waldburg-Zeil-Trauchburg“. Graf Anton bestimmte Mechensee zum neuen Verwaltungsmittelpunkt der Grafschaft. Den Abschluss seiner umfassenden Baumaßnahmen bildete 1785/86 das Amtshaus, das heutige Schloss. Darin waren die Oberamtskanzlei und das Herrschaftsarchiv untergebracht. Graf Franz Anton war es auch, der Mechensee in „Neutrauchburg“ umbenannte.
Erst seit dem 19. Jahrhundert wurde Schloss Neutrauchburg vom fürstlichen Haus Waldburg-Zeil-Trauchburg privat genutzt, teils als Wohnsitz der erbgräflichen Familie, teils als Witwensitz für die Fürstinnen. 1848 bis 1856 diente das Schloss als private Internatsschule des Fürsten Constantin von Waldburg-Zeil-Trauchburg.
Bis zu ihrem Tode wohnte seit 1953 die Mutter des heutigen Fürsten Georg von Waldburg-Zeil, Gräfin Monika, im Schloss Neutrauchburg. Im Jahr 2008 wurde das Schloss aufwendig restauriert und zum Hotel umgebaut. Am 6. Juni konnte es seiner Bestimmung als Schlosshotel, Tagungs- und Seminarzentrum übergeben werden und erfreut sich seitdem ob seiner Eleganz und persönlichen Atmosphäre bei Gästen aus dem In- und Ausland großer Beliebtheit.
Der Schlossgasthof „Zur Sonne“ entstand im Zusammenhang mit der Stiftung der Lorettokapelle 1686 durch Gräfin Maria Monika von Waldburg-Trauchburg.
Schon der erste Pächter, ein Bierbrauer aus Ochsenhausen, erhielt das Recht, Gäste zu beherbergen, Brot zu backen, Salz zu verkaufen, Branntwein zu brennen und mit anderen Dingen Handel zu treiben, ja sogar auf eigene Kosten eine Brauerei einzurichten. So konnten sich die zahlreichen frommen Besucher der Kapelle nach vollbrachter Andacht gleich nebenan im Wirtshaus stärken und erholen.





